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Dragonball

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Dragonball
Originaltitel ドラゴンボール
Transkription Doragonbōru
Dragonball.jpg

Dragonball

Genre Abenteuer, Fantasy, Komödie,Shonen

Manga

Land Japan
Autor Akira Toriyama
Verlag Shueisha
Magazin Weekly Shonen Jump
Erstpublikation November 1984 – Mai 1995
Ausgaben 42
Verfilmungen
Dragonball (Anime) (1986)
Dragonball Z (1989)
Dragonball GT (1996)

Dragonball (jap. ドラゴンボール, Doragonbōru, auch Dragon Ball) ist eine Manga-Serie des japanischen Zeichners Akira Toriyama und basiert lose auf dem Roman Die Reise nach Westen von Wu Cheng`en. Dragonball erschien ursprünglich von 1984-1995 im Manga-Magazin Weekly Shonen Jump und wurde später in 42 Bänden veröffentlicht. Die insgesamt 519 Kapitel umfassen über 8.000 Seiten. Darüber hinaus erfolgte zunächst eine Umsetzung in den Anime-Fernsehserien Dragonball und Dragonball Z. Aufgrund des großen Erfolgs besteht das Franchise inzwischen aus insgesamt vier Fernsehserien, 17 Kinofilmen, zwei Fernsehfilmen und einer OVA, sowie einer Vielzahl von Videospielen. 1989 und 2008 folgten zwei Realfilm-Umsetzungen des Mangas.

Der Manga lässt sich dem Shōnen-Genre zuordnen und beeinflusst auch heute noch bekannte Zeichner wie EiichirōOda, Tite Kubo, Masashi und Seishi Kishimoto. Dragonball ist eine der weltweit erfolgreichsten Anime-Serien.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der Manga Dragonball beschreibt die Abenteuer des Protagonisten Son-Goku und seiner Freunde, die sich immer wieder auf die Suche nach den sieben Dragonballs begeben und zahlreiche Abenteuer zu bestehen haben. Die Geschichte beginnt mit Son-Gokus Kindheit ab einem Alter von zwölf Jahren und seiner Zeit als Jugendlichem (Bände 1 bis 16) und endet mit seinem Leben als Erwachsenem (Bände 17 bis 42). Die einzelnen Handlungsstränge sind in Sagas unterteilbar und werden mit fortschreitender Handlung komplexer.

Ein weiteres Hauptmotiv ist der stetige Kampf von Gut gegen Böse. Um den Frieden zu sichern und die Erde zu retten, sehen sich Son-Goku und seine Freunde fortwährend mit Dämonen, gefährlichen Kriegern, machtgierigen Außerirdischen und sowohl Gegnern als auch Freunden aus der Zukunft konfrontiert, die in die Geschichte der Gegenwart eindringen. Fester Bestandteil der Geschichte sind auch die Kampfsportturniere. Son-Goku und seine Freunde nehmen jeweils am 21., 22. und 23. und schließlich am 25. Turnier teil.

Handlungsort ist nicht ausschließlich die Erde, sondern kurzzeitig andere Planeten oder das Jenseits. Im Verlauf der Geschichte stellt sich heraus, dass sowohl der irdische Gott als auch Piccolo Namekianer sind und Son-Goku ein Saiyajin vom Planeten Vegeta ist.

Erste Abenteuer

Der kleine Junge Son-Goku ist stärker als gewöhnliche Menschen und besitzt einen Affenschwanz. Nach dem Tod seines Adoptiv-Großvaters Son-Gohan lebt er allein in der Wildnis und ist bisher keinem anderen Menschen begegnet. Eines Tages trifft er auf das Stadtmädchen Bulma, die das Geheimnis der sieben
DragonBall Cloud w.gif

Son-Goku(Kind)

Dragonballs entdeckt hat und in den Ferien mit dem Dragonball-Radar danach sucht. Son-Goku will ihr seinen Dragonball mit vier Sternen, ein Erbstück seines Großvaters, nicht überlassen und begleitet sie. Sie konkurrieren dabei mit dem Wüstenbanditen Yamchu und dem mit ihm befreundeten Kater Pool sowie dem bösartigen Prinz Pilaw. Alle haben einen Wunsch an den heiligen Drachen Shenlong: Pilaw will die Welt beherrschen, Bulma wünscht sich einen Freund und Yamchu möchte seine Angst gegenüber Frauen ablegen.

Auf der weiteren Suche begegnen Son-Goku und Bulma dem „Herrn der Schildkröten“, der unter dem Namen Muten-Roshi als großer Kampfkünstler bekannt ist, dem Schwein Oolong sowie dem Rinderteufel und dessen Tochter Chichi, der Son-Goku verspricht, sie zu heiraten.

Als alle Dragonballs versammelt sind, ruft Prinz Pilaw Shenlong. Oolong verhindert jedoch mit seinem Wunsch, dass Prinz Pilaw die Weltherrschaft erlangt. In seiner Wut darüber sperrt Prinz Pilaw Bulma, Son-Goku, Yamchu, Pool und Oolong ein, um sie später zu töten. Die Gefangenen suchen nach einem Ausweg und Son-Goku erinnert sich, dass sein Großvater in einer solchen Vollmondnacht von einem Monster getötet wurde. Er blickt in den Vollmond und verwandelt sich in einen riesigen unkontrollierbaren Weraffen, der das Gefängnis zerstört. Seine neuen Freunde sind frei, stehen nun aber dem Monsteraffen Son-Goku gegenüber. Pool verwandelt sich in eine Schere und schneidet dem riesigen Affen den Schwanz ab, der so wieder zum Jungen Son-Goku wird.

Nach diesem Abenteuer trennen sich die Gefährten und Son-Goku begibt sich zu Muten-Roshi, um seine Kampfausbildung zu beginnen. Kurz nach ihm trifft auch Kuririn auf der Schildkröteninsel ein, der ebenfalls vom Herrn der Schildkröten trainiert werden möchte. Nach einem Wettstreit um die Stelle des einzigen Schülers werden schließlich beide unterrichtet. Ohne es zu wissen, ist das Ziel ihres Trainings die Teilnahme am nächsten großen Kampfsportturnier.

Auch der Herr der Schildkröten nimmt, als „Jackie Chun“ verkleidet, am 21. Turnier teil. Er und seine Schüler dominieren die Kämpfe und Son-Goku steht im Finale seinem Meister gegenüber, den er nicht erkennt. Als sich Son-Goku während des Kampfes abermals in einen Weraffen verwandelt, zerstört Muten-Roshi den Mond und kann Son-Goku besiegen.

Kampf gegen die Red Ribbon-Armee/ 22. Großes Kampfsportturnier

Danach geht Son-Goku erneut auf die Suche nach den anderen Dragonballs, um den Dragonball seines Großvaters zu finden. Er trifft auf dieRed Ribbon-Armee, die im Auftrag von Kommandant Red ebenfalls die
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Red Ribbon Armee

Dragonballs sucht. Nach und nach zerschlägt Son-Goku Teile der Armee und befreit die durch sie versklavten Menschen.

Um Son-Goku auszuschalten, beauftragt Kommandant Red den Profikiller Tao Bai Bai, die fehlenden Dragonballs zu beschaffen. Der Killer trifft dabei am Fuße des Quittenturms auf den kleinen Indianer Upa und dessen Vater Bora, der Tao Bai Bai auffordert, den Ort zu verlassen. Tao Bai Bai tötet Bora und besiegt Son-Goku im folgenden Kampf. Son-Goku überlebt jedoch und erklimmt den Quittenturm, um dort dasMagische Wasser zu erhalten. Dafür muss er allerdings zuerst Meister Quitte, den Wächter des Turms, fangen. Son-Goku meistert die Aufgabe in nur drei Tagen und tritt dann erneut gegen Tao Bai Bai an, den er augenscheinlich besiegt. Danach begibt sich Son-Goku in das Hauptquartier der Red Ribbon-Armee und zerschlägt diese endgültig.

Der siebte und letzte Dragonball ist trotz Dragonball-Radar unauffindbar. Muten-Roshi schickt Son-Goku zu seiner Schwester, der Wahrsagerin Uranai-Baba, die die Information nur preisgeben will, wenn Son-Goku und seine Freunde in einem kleinen Wettkampf fünf von ihren Kriegern besiegen. Son-Gokus letzter und maskierter Gegner ist sein verstorbener Großvater Son-Gohan, der für einen Tag aus dem Jenseits auf die Erde zurückkehren durfte. Mithilfe von Uranai Baba wird der letzte Dragonball gefunden und Son-Goku ruft Shenlong, um Upas Vater wieder zu beleben. Danach trennen sich die Wege der Freunde erneut und jeder bereitet sich auf das nächste Große Turnier vor.

Beim 22. Kampfsportturnier sehen sie sich wieder und treffen außerdem auf den Herrn der Kraniche und seine Schüler Tenshinhan und Chao-Zu, die den Bruder ihres Meisters, Tao Bai Bai, rächen wollen. Als die besten Schüler beider Kampfschulen bestreiten Tenshinhan und Son-Goku einen ebenbürtigen Endkampf. Tenshinhan gewinnt den Kampf durch einen glücklichen Zufall, nachdem er den Kampfsportring in die Luft jagt und später zu Boden fällt als Son-Goku. Aufgrund der Ereignisse während des Kampfsportturniers ändern Tenshinhan und Chao-Zu ihre Haltung gegenüber der Kampfschule vom Herrn der Schildkröten, entschuldigen sich für ihr schlechtes Verhalten und wenden sich von ihrem Meister ab.

Kampf gegen Oberteufel Piccolo und seinen Sohn

Nach Ende des Turniers stiehlt ein Diener von Oberteufel Piccolo Son-Gokus Dragonball und tötet dabei Kuririn. Son-Goku will seinen Dragonball zurück erlangen, kommt aber gegen den Dämon nicht an. Er rappelt sich in der Wildnis wieder auf und trifft auf den EremitenYajirobi. Währenddessen sammelt Oberteufel Piccolo die sieben Dragonballs und beauftragt einen weiteren Dämon, die übrigen Teilnehmer des letzten
Dämonenkönig Piccolo.jpg

Oberteufel Piccolo

Kampfsportturniers zu töten.

Der einst von Muten-Roshis Meister Mutaito in einen Reiskocher gebannte Oberteufel Piccolo wurde von Prinz Pilaw befreit, der mithilfe des Dämons an die Dragonballs gelangen will. Pilaws Plan misslingt, denn Oberteufel Piccolo sammelt die Dragonballs, um sich von Shenlongewige Jugend zu wünschen. Nachdem sein Wunsch erfüllt wurde, tötet er den heiligen Drachen.

In weiteren Kämpfen mit dem Oberteufel sterben Chao-Zu und Muten-Roshi, der das Mafuba anwenden und den Dämon abermals in einen Reiskocher bannen will. Tenshinhan überlebt, ist jedoch machtlos. Son-Goku trinkt bei Meister Quitte das göttliche Wasser und stellt sich erneut dem Oberteufel. Am Ende eines harten Kampfes gelingt es Son-Goku, Piccolo tödlich zu verletzen. Im Sterben speit dieser ein Ei aus, in dem sein Sohn heranreifen soll, um ihn zu rächen.

Oberteufel Piccolos Sohn nennt sich ebenfalls Piccolo. Seine Geburt sichert auch die Existenz des irdischen Gottes, der durch den endgültigen Tod des Oberteufels ebenfalls gestorben wäre. Beide waren einst in einem Wesen vereint, das sich in einen guten und einen bösen Teil gespalten hatte: Das Gute nahm die Position des irdischen Gottes ein und das Böse manifestierte sich im Oberteufel. Gott belebt Shenlong wieder und der folgende Wunsch holt Kuririn, Muten-Roshi und Chao-Zu ins Leben zurück. Son-Goku trainiert nun unter Gottes Diener Popo in Gottes Palast, um gegen den jungen Piccolo bestehen zu können.

Beim 23. Kampfsportturnier trifft Son-Goku seine alten Freunde und eine missmutige junge Frau, die er in einem Kampf besiegt. Sie gibt sich als Chichi zu erkennen und erinnert Son-Goku an sein Versprechen, sie zur Frau zu nehmen. Der totgeglaubte Tao Bai Bai hat seinen Körper mit künstlichen Körperteile aufgerüstet und nimmt ebenfalls am Turnier teil. Er will sich an den einstigen Schülern seines Bruders rächen und besiegt Chao-Zu in der Vorrunde, verliert jedoch gegen Tenshinhan. In den folgenden Kämpfen unterliegen Kuririn dem unter dem Namen Beelzebub angetretenen Piccolo und Yamchu einem scheinbar harmlosen Büroangestellten namens Shen, von dessen Körper Gott Besitz ergriffen hat, um unerkannt am Turnier teilzunehmen. Son-Goku gewinnt dieses Mal gegen Tenshinhan. Beelzebub besiegt Gott, der den geliehenen Körper wieder freigibt und Piccolo mit dem Mafuba in ein kleines Fläschchen bannen will. Stattdessen verbannt Piccolo Gott mit einem Antimafuba in das Fläschchen und verschluckt es.

Im Finale enthüllt Piccolo seine wahre Identität und kündigt an, Son-Goku zu vernichten und danach wieder die Weltherrschaft zu übernehmen. Son-Goku bezwingt seinen Gegner nach einem erbitterten Kampf und lässt den Besiegten am Leben. Der befreite Gott will nun den Dämon töten, doch Son-Goku verhindert dies. Eine Magische Bohne heilt Son-Goku von seinen Verletzungen. Zum Entsetzen aller Anwesenden gibt Son-Goku Piccolo ebenfalls eine Magische Bohne, damit er sich später wieder mit einem starken Gegner messen kann.

Wichtige Elemente

Gegenstände

Die Dragonballs sind magische Kristallkugeln, in deren Innerem sich ein bis sieben Sterne befinden. Sind alle sieben Dragonballs zusammen getragen worden, kann der heilige Drache Shenlong gerufen werden,
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dragonballs

der demjenigen einen Wunsch gewährt, der diesen zuerst ausspricht. Danach verschwindet der Drache, die Dragonballs werden zu Stein und verteilen sich über die ganze Welt. Erst nach einem Jahr werden sie wieder zu Kristallkugeln und können erneut einen Wunsch erfüllen. Wie sich später herausstellt, hat „Gott“ die irdischen Dragonballs nach denen auf seinem Heimatplaneten Namek rekonstruiert. So gibt es auf Namek ebenfalls Dragonballs, die dort den heiligen Drachen Polunga beschwören und der drei Wünsche statt einem erfüllt. Als der Namekianer Dende die Position als Gott der Erde einnimmt, können auch diese nun mehrere Wünsche erfüllen.
Dragonball-Radar
Der Dragonball-Radar ist ein handliches, kleines Gerät, das von Bulma erfunden wurde und in der Lage ist, die einzelnen Dragonballs in einem gewissen Umkreis aufzuspüren und ihre Lage auf einem kleinen Bildschirm anzuzeigen.
Hoipoi-Kapseln
Die Hoipoi-Kapseln sind eine Erfindung von Bulmas Vater Dr. Briefs. Die kleinen Kapseln sind mit einem Druckknopf ausgestattet, in denen viele Gegenstände unterschiedlichster Größen
auf Knopfdruck verstaut werden und aus selbigen wieder auf die ursprüngliche Größe zurückversetzt werden können. Vom Motorrad bis hin zu einem kleinen Haus mit Bad lässt sich alles auf eine handliche Größe zusammenschrumpfen und überall hin transportieren.
Jindujun
Jindujun ist der Name einer Wolke, die der Herr der Schildkröten dem kleinen Son-Goku als Dank für die Rettung einer Schildkröte schenkt. Auf ihr kann jedoch nur derjenige fliegen, der ein reines Herz besitzt.Da seine alte Überschallwolke von Tamburin zerstört wurde, bekommt er von Meister Quitte eine neue. Sie hört auf ihren Namen und erscheint, wann immer Son-Goku sie ruft.
Magische Bohne
Die Magischen Bohnen sind eine Art „sofort wirkendes Allheilmittel“. Wer eine von ihnen isst, wird von
beinahe jeder Krankheit oder Verletzung geheilt und erhält seine vollständigen Kräfte
wieder. Gleichzeitig macht eine magische Bohne einen Essenden für zehn Tage satt.
Hergestellt werden die Bohnen im Quittenturm von Meister Quitte.
Mönchsstab
Der Mönchsstab ist ein Stab, der von Beginn der Geschichte an in Son-Gokus Besitz ist. Er hat die
Eigenschaft, sich nach dem SpruchStab streck dich zu verlängern. Son-Goku hatte ihn von seinem Großvater erhalten, der den Stab wiederum von Muten-Roshi bekommen hatte, nachdem ihm dieser von Meister Quitte übergeben worden war. Von Meister Quitte erfährt Son-Goku später, dass der Mönchsstab die Verbindung vom Quittenturm: zum Palast Gottes ist. Der Mönchsstab ist die einzige echte Waffe, die Son-Goku zu Beginn in vielen seiner Kämpfe einsetzt.

Ereignisse und Orte

Tenkaichi Budokai, das große Kampfsportturnier
Zu den wichtigsten Ereignissen im fiktiven Dragonball-Universum zählen die Kampfsportturniere der waffenlosen Kampfkunst, dieTenkaichi Budokai, die anfangs alle fünf, später alle drei Jahre ausgetragen
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Kampfsportturnier

werden. Es nehmen die Meister der Kampfkünste teil, um den Stärksten unter ihnen zu ermitteln. Verlierer eines Kampfes ist derjenige, der entweder kampfunfähig wird, K.O. geht oder den Boden oder Bereiche außerhalb des Ringes berührt. Im Verlauf der Geschichte nehmen Son-Goku und seine Freunde zunächst am 21., 22. und 23. großen Kampfsportturnier teil.
Quittenturm und Gottes Palast
Der Quittenturm steht im heiligen Quittenwald und ist ein sehr hoher Turm, an dessen Spitze der Wächter, Meister Quitte, wohnt. Dort befinden sich das magische und das göttliche Wasser sowie die magischen
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Quittenturm

Bohnen.
Weit über dem Quittenturm schwebt Gottes Palast. Hier lebt der amtierende irdische „Gott“ mit seinem Diener Popo und kann das Geschehen auf der Erde verfolgen. Im Palast gibt es eine Vielzahl von Heiligtümern und Räumen.
Vollmond und Zerstörung des Mondes
Der Vollmond ist für die Saiyajin von besonderer Bedeutung: Ihr Affenschwanz ermöglicht es ihnen, sich beim Blick in den Mond in einen riesigen Wer-Affen zu verwandeln, der in dieser Gestalt über außergewöhnliche Kräfte verfügt. So wird der irdische Mond das erste Mal beim 21. Tenkaichi Budokai von Muten-Roshi durch ein Kame-hame-Ha zerstört, nachdem sich Son-Goku während des Kampfes verwandelt hatte. Damit Gott einen neuen Mond erschaffen kann, entfernt er während der Zeit von Son-Gokus Trainings in seinem Palast dessen Schwanz.

Kampftechniken und Fähigkeiten

Wichtiger Bestandteil der Geschichte sind die Kampfsportturnere und die Kämpfe gegen mächtige und starke Gegner, die die Erde bedrohen. Dabei sind nicht nur die unterschiedlichen Kampftechniken einzelner Figuren von Bedeutung, sondern auch ihre besonderen, eigenen Fähigkeiten.

Die dargestellten Kampftechniken sind zum Teil an die fernöstlichen Kampfkünsten angelehnt. So beherrscht Son-Goku beispielsweise anfänglich nur das Kung Fu, das die Grundlage seiner Kampffertigkeiten darstellt Die Figuren verbessern im Laufe der Geschichte ihre Techniken, kombinieren die Grundtechniken mit ihren eigenen oder entwickeln neue. Sie wenden dafür ihre Lebensenergie (Ki) zumeist in sichtbarer Form auf, die in der Regel mit den Händen gebündelt und in Form von einzelnen oder mehreren Kugeln, Strahlen oder Scheiben in Distanzkämpfen eingesetzt wird. Im Laufe der Geschichte verbessern die Figuren ihre Techniken und steigern sich durch Meditation, Training und Kampf stetig in ihrer Kraft und Schnelligkeit, wobei sich auch ihre eigene Energie und Kampfkraft erhöht.

Zum anderen können einige Figuren schweben oder fliegen, so dass die Kämpfe unter Einsatz aller Techniken im Direktkampf oder auf Distanz auf zwei Ebenen stattfinden: Auf dem Boden und in der Luft. Andere Fähigkeiten Einzelner sind die Telekinese oder Telepathie(Chao-Zu) oder sie sind Gestaltwandler und können ihr Erscheinungsbild in Gegenstände oder Personen ändern (Oolong und Pool).

Zu den am meisten vorkommenden Kampftechniken zählen:

Kamehame-Ha (Schildkrötenwelle)
Für ein Kamehame-Ha setzt der Kämpfer alle in seinem Körper verborgene Energie auf einmal frei. Die Energiekugel hat eine große Zerstörungskraft und „normale Kämpfer“ müssen 50 Jahre trainieren, um diese Technik zu beherrschen. Son-Goku und den anderen Kämpfern gelingt dies jedoch in sehr viel kürzerer Zeit.
Das Kamehame-Ha beherrschen Muten-Roshi, Son-Goku, Son-Gohan, Kuririn, Tenshinhan, Yamchu, Son-Goten, Cell und Boo.
Kiku-Kanone
Die Kiku-Kanone ist eine Technik von Tenshinhan. Die Wucht der Energie gleicht einer Druckwelle und wirft sowohl Materie als auch den Gegner zurück, den sie dadurch töten kann. Wird die Kiku-Kanone zu oft ausgeführt, kann auch diese Technik für den Kämpfer tödlich enden. Später setzt Tenshinhan die Neo-Kiku-Kanone ein, die noch um ein Vielfaches stärker ist.
Mafuba
Mit dem Mafuba kann ein Dämon eingefangen und in ein Gefäß eingesperrt werden. Die Technik birgt für den Anwendenden allerdings immer das Risiko, dass er dabei stirbt. Die einzige Abwehrmöglichkeit ist das Antimafuba.
Das Mafuba beherrschen Mutaito, Gott, Muten-Roshi und Tenshinhan, wohingegen Piccolo das Antimafuba beherrscht.

Manga

Akira Toriyama beschreibt die Arbeit an seinen Comics folgendermaßen: „Phantasiewelten machen alles viel einfacher. Würde ich meine Geschichten in der wirklichen Welt spielen lassen, müsste ich viel mehr recherchieren, damit alles möglichst echt wirkt. Ich finde, wenn man sich davon befreit, kann man viel mehr herumspielen, zeichnen, was einem gerade gefällt. Darum ziehe ich Phantasiewelten vor.“

–Akira Toriyama

Hintergrund

Einen großen Einfluss auf die Handlung des Mangas Dragonball stellt das alte chinesiche volksmärchen und die Legende um den Affenkönig Sun Wukong dar. Die Geschichte wird in Wu Chengens Werk Die Reise nach Westen erzählt, die einer der vier klassischen Romane Chinas ist. Sun Wukong ist auch in Japan sehr bekannt und wird dort Son Gokū genannt.

So ist die Figur des Son-Goku in Dragonball an den König der Affen angelehnt. Allerdings hat Son-Goku das Aussehen eines Menschen, der lediglich einen Affenschwanz besitzt. Weitere Gemeinsamkeiten bestehen darin, dass beide sehr hoch springen können, auf Wolken durch die Luft fliegen und einen Stab besitzen, der seine Größe auf Zuruf verändert. Wie Sun Wukong wurde auch Son-Goku in der Kampfkunst unterrichtet und ist übernatürlich stark. Akira Toriyama hat jedoch auch andere Figuren und Elemente aus dieser Legende in veränderter Form in Dragonball aufgenommen: Nebenfiguren wie Bulma oder Oolong sind Hiuan Tsang oder Pa Kai nachempfunden, so dass beispielsweise Oolong seine Fähigkeit, sich beliebig verwandeln zu können, den Kräften Pa Kais verdankt. Ein weiterer Bezug auf die Legende um Sun Wukong ist zudem der brennende Berg des Rinderteufels, der in Dragonball mit dem Magischen Fächer gelöscht werden soll.

Grundlagen und Entstehung

Ursprünglich war Dragonball als Parodie auf die Legende um den Affenkönig angelegt und Son-Goku hatte in den anfänglichen Skizzen die Gestalt eines kleinen Affen. Toriyama waren die Ähnlichkeiten zum Original schließlich zu groß und er änderte das Aussehen der Figur „Son-Goku“ mehrfach. In der dritten Phase der Vorbereitungen zu Dragonball legte sich Toriyama auf die Figur des Son-Goku fest: ein kleiner Junge mit Affenschwänzchen. Während der Arbeit an der Hauptfigur entstand auch der Gedanke um die sieben Kugeln und den DrachenShenlong. Beides wurde schließlich zum Hauptmotiv der Geschichte.

Der Entstehung der Geschichte von Dragonball gehen einige Mangas und Kurzgeschichten Akira Toriyamas voraus, die im Manga-Magazin Shōnen Jump oder Fresh Jump veröffentlicht wurden: Dies waren unter anderem Wonder Island (1978) und Dragon Boy (1983), aus deren Inhalten Elemente in Dragonball erneut aufgegriffen wurden. So ist bereits die Insel in Wonder Island in dem für Toriyama typischen Stil gestaltet und verbindet Wirkliches mit Fantasiemotiven. Dragon Boy handelt von einem kleinen Jungen namens Goku, der unterschiedliche Kampfkünste erlernt hat und Son-Goku schon ein wenig ähnlich sieht. Wie Son-Goku unterstützt auch Dragon Boy ein junges Mädchen und besteht mit ihr einige Abenteuer, bei denen sie auf verschiedene Fabelwesen treffen.

Aus Toriyamas Comic Tong-Po’s Abenteuer wurden in Dragonball die Hoipoi-Kapseln ebenfalls in veränderter Form übernommen. Aus Dr. Slump (1980-1984) findet sich in Dragonball nicht nur das Motiv der Kampfsportturniere wieder. In Band Nr. 7 kommt es beispielsweise zu einem Cross-over der Figuren aus Dr. Slump und Dragonball, als Son-Goku im Kampf gegen die Red Ribbon-Armee in Pinguinhausen aufArale trifft und Unterstützung von ihr und ihren Freunden erhält. Eine weitere Gemeinsamkeit von Dr. Slump und Dragonball sind schließlich die Einbindung von Elementen aus asiatischen Legende in eine moderne Welt. Akira Toriyama schafft damit eine neue Form der fantastischen Geschichten. Im Vergleich zu Dr. Slump sind Fabelwesen, Geister und Dämonen jedoch fester Bestandteil der Welt in Dragonball.

Akira Toriyama verbindet in seinen Geschichten Dinge aus der wirklichen Welt mit originellen Phantasiemotiven. So sind im Manga nicht nur Anleihen an die asiatische Mythologie, sondern auch an das Alte China allgemein zu finden: beispielsweise in Gebäudedarstellungen mit einfacher Pagode und in manch traditionellem Kleidungsstück, das einige Figuren tragen. Die von Toriyama für Son-Gokus Anzug gewählten Farben Gelb und Orange sind die Farben chinesicher Mönche. Die Insel, auf der die Kampfsportturniere stattfinden, hat Toriyama der Insel Bali nachempfunden, die er besucht hatte.

Auch Anregungen von Fans hatten einen entscheidenden Einfluss auf Akira Toriyamas Konzept an Dragonball. Eine gravierende Veränderung tritt ein, als Son-Goku zum 23. Großen Turnier in die Geschichte als junger Mann zurückkehrt und ab diesem Zeitpunkt nicht mehr nur Action und Abenteuer den Mittelpunkt der Geschichte bilden. Die anfangs recht häufig vorkommenden sexuellen Anspielungen treten nun eher in den Hintergrund, die Kämpfe dagegen in den Vordergrund. Ein weiterer Punkt, der mit Band 16 an wesentlicher Bedeutung gewinnt, ist der Faktor Zeit: Alle Figuren altern mit fortschreitendem Verlauf der Geschichte. Einige verändern ihr Aussehen, gewinnen an Erfahrungen, heiraten und bekommen Kinder, andere sterben sogar. Zum anderen wird die in einzelne Sagas unterteilbare Geschichte umfassender. In den Animes werden diese Veränderungen dadurch deutlich, dass die Serie Dragonball nach Ende des 23. Großen Turniers in Dragonball Z umbenannt wurde, wohingegen der Manga weiterhin Dragonball hieß.

Zeichenstil und Entwicklung der Figuren

Die Frage zum geänderten Zeichenstil im Vergleich zu seinen vorherigen Arbeiten beantwortete Toriyama in einem seiner wenigen Interviews: „Ich passe meine Zeichnungen generell dem Szenario an. Zweimal hintereinander dasselbe zu machen, ertrage ich nicht. Ich hätte Dragon Ball in derselben Art wie Dr. Slump zeichnen können, aber der Zeichenstil hätte nicht zur Geschichte gepasst.“

–Akira Toriyama&nbsp Als anschauliches Beispiel nennt er dazu die Kampfszenen: Je aggressiver diese werden, desto kantiger erfolgte die Strichführung, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Mit einer weichen Strichführung wäre dies Toriyama zufolge nicht möglich gewesen. Da Akira Toriyama ursprünglich eher Illustrator als Mangazeichner war, bereitete es ihm anfangs Schwierigkeiten, Personen in Bewegung zu zeichnen. Er selbst beschreibt die ersten Szenen der Kampfturniere als ein „echtes Martyrium“. Die Zeichnungen wurden grundsätzlich mit Tusche ausgeführt und es erfolgte eine strikte Trennung zur Colorierung.

Die Entwicklung der Geschichte und das Schaffen von Atmosphäre standen im Vordergrund und weniger die Figur, die sich danach „von selbst entwickelt“. So war anfänglich beispielsweise nicht vorgesehen, dass sowohl Son-Goku als auch Piccolo Außerirdische sind. Diese Entscheidung traf Toriyama erst, als er Gott in die Handlung einbrachte. Die Arbeit an der Gestaltung einzelner Figuren erfolgte schrittweise, ausgehend von der Frage, ob sie in die Geschichte passt. Dann erst folgten Persönlichkeit der Figur, Gesicht, Körperbau und Kleidung, wobei er bei letzterem immer darauf achtet, dass dies auch zur jeweiligen Umgebung passt.

Gestaltung und Aufbau

Die deutschen Ausgaben des Mangas sind, wie das japanische Original, in schwarz-weiß gehalten und mit Sprechblasen und Lautmalerei unterlegt. Die Erzählperspektive schildert, ähnlich wie in einem Film, das Geschehen in der Kameraperspektive, und kurze eingeschobene Erzählertexte ergänzen die Darstellungen um zusätzliche Informationen. Über den allwissenden Erzähler erfährt der Leser so den Handlungsverlauf.

Die Sprache fällt im Vergleich zu den Animes Dragonball und Dragonball Z zum Teil sehr viel umgangssprachlicher aus, was auch auf Szenen zurückzuführen ist, die in den Animes nicht enthalten sind. Der Manga wurde von Junko Iwamoto-Seebeck und Jürgen Seebeck ins Deutsche übersetzt.

Jeder einzelne Band hat Nummer und Titel und ist jeweils in Kapitel gegliedert. Zudem gibt jeder Band am Anfang einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Ereignisse und eine namentliche Vorstellung der neuen oder bisher beteiligten Figuren. In den ersten Ausgaben finden sich im Anschluss Informationen zur Entstehungsgeschichte des Mangas und einige Fan-Seiten. Wie im Original sind die Bände der japanischen Leserichtung folgend von rechts nach links und von hinten nach vorne zu lesen, das heißt entgegen der im Westen üblichen.

Veröffentlichungen

Das erste Kapitel des Dragonball-Mangas erschien im November 1984 in der 51. Wochenausgabe des Manga-Magazins Shōnen Jump und blieb bis zum Ende der Handlung ein fester Bestandteil des Repertoires. Das abschließende Kapitel der Serie wurde im Mai 1995 in der 25. Wochenausgabe des Shōnen Jump veröffentlicht. Der erste in Japan veröffentlichte Tankōbon zur Serie erschien im September 1985, weitere folgten im Abstand von zwei bis fünf Monaten, bis im August 1995 mit dem 42. und letzten Band alle in der Shōnen Jump abgedruckten Kapitel zusammengefasst waren. Seit dem 4. Dezember 2002 wurde die Serie in Form von Kanzeban neu aufgelegt und jeden Monat wurden zwei Bände veröffentlicht.

Die erste europäische und vollständig übersetzte Fassung wurde ab 1993 in Frankreich veröffentlicht. In zwei- bis dreimonatigen Abständen folgten weitere Bände, bis die Serie mit der Veröffentlichung des letzten Bandes im September 2000 endete. Etwa mit der französischen Erstveröffentlichung des 22. Bandes startete die Serie mit den ersten fünf Bänden ab Oktober 1997 in deutscher Sprache und wurde in Deutschland durch Carlsen Comics als erster Manga in ursprünglicher Leserichtung verlegt. Zuvor wurden bereits Manga wie beispielsweise Ranma½veröffentlicht, die jedoch durch eine komplette Spiegelung der Seiten der westlichen Leserichtung angepasst worden waren. Der 42. und damit letzte Band erschien in Deutschland im November 2000. Zur deutschen Erstveröffentlichung 1997 schrieb Christoph Dallach im KulturSPIEGEL: „'Dragon Ball' ist ein wunderbar durchgedrehtes Abenteuer-Märchen, so wüst und schnell erzählt, wie es nur die Manga-Meister vermögen. Die Suche nach den sieben Dragonballs, die dem Finder alle Wünsche erfüllen sollen, wird von Prügeleien, Hinterhalten, Verschwörungen, Scherzen und allerlei Monstern begleitet. Abenteuerlich ist auch das Lesen, denn 'Dragon Ball' wird wie im Original von hinten nach vorn erzählt.“

–Christoph Dallach&nbsp Weitere internationale Veröffentlichungen folgten ab Juni 2000 bis September 2003 in Schweden, ab März 2001 bis August 2004 in den Niederlanden. Im September 2000 wurde der erste englischsprachige Band in unregelmäßigen Abständen und lockerer Reihenfolge veröffentlicht, bis die Serie von 2002 bis 2005 in der Shonen Jump USA kapitelweise erschien. Im Juni 2006 wurde in den USA die Erstveröffentlichung der Serie mit dem letzten Band abgeschlossen. In der Zwischenzeit gab es Neuauflagen verschiedener Bände, um dadurch die ungeordnete Veröffentlichung der Einzelbände zu kaschieren. Seit 2008 wird der Manga von Viz Media in einer Sammeledition herausgegeben.

In Deutschland brachte Carlsen Manga 1999 das Dragonball Artbook (Dragon Ball: Complete Illustrations) heraus. Auch die Anime-Comics Dragonball und Dragonball Z wurden von Carlsen verlegt. Das Dragonball Artbook beinhaltet alle farbigen Illustrationen von Akira Toriyama, die zwischen 1984 und 1995 entstanden sind, sowie die jeweiligen Titelbilder der 42 Bände und den in den Shonen Jump Magazinen veröffentlichten Titelbildern. Es enthält außerdem ein Interview mit Toriyama, in dem es vorwiegend um seine Zeichnungen geht. Die Anime-Comics hingegen behandeln die Inhalte der Dragonball- und Dragonball Z-Filme, die nicht Bestandteile des Mangas oder der Anime-Serien selbst sind.

Weitere Länder, in denen die Serie veröffentlicht wurde, sind Polen und Mexico (je ab 2001), Italien (ab 2002), Finnland (ab 2003), Spanien(mit katalanischer Übersetzung ab 2006), Brasilien, Portugal, Dänemark, Schweiz, Taiwan, Ungarn und Singapur.

Eine Neuveröffentlichung des Mangas Dragonball durch Carlsen Manga! erfolgte im Frühjahr 2009 als Sammelband-Edition, die aus insgesamt 21 Doppelbänden besteht.

Serien und Filme

Anime

Toei Animation produzierte im Laufe der Jahre drei Anime-Serien, die auf dem Manga basieren: Dragonball, Dragonball Z und Dragonball GT. Sie umfassen zusammen insgesamt 508 Episoden. Dragonball und Dragonball Z sind dabei die filmische Umsetzung des Manga, wobeiDragonball die Bände 1–17 (Kapitel 1–194) und Dragonball Z die Bände 17–42 (Kapitel 195–519) behandelt. Dragonball GT war hingegen von Anfang an als reiner Anime konzipiert und besitzt keine Manga-Vorlage. Akira Toriyama war für diese letzte Serie auch nicht mehr direkt verantwortlich, sondern wirkte lediglich als künstlerischer Berater mit.

Am 5. April 2009 startete im japanischen Fernsehen unter dem Namen Dragonball Kai eine überarbeitete und hochaufgelöste Version derDragonball-Z-Episoden. Die Fassung enthält keine Füllepisoden und orientiert sich genauer an der Manga-Vorlage, wodurch Dragonball Kai nur noch 100 statt 291 Folgen umfasst.

Neben den verschiedenen Serien entstanden von 1986 bis 1996 insgesamt 17 Kinofilme, von denen zeitlich vier in der Serie Dragonball und die übrigen in Dragonball Z angesiedelt sind, vier Fernsehfilme, von denen einer vor Dragonball Z, einer in Trunks Zukunft, einer zwischen Dragonball Z und Dragonball GT und einer 100 Jahre nach dem Ende von Dragonball GT spielt und zudem ein OVA, welches ungefähr zu Zeiten von den Ereignissen um Cell spielt.

Realverfilmungen

  • 1989 erschien unter dem Titel Dragon Ball: The Magic Begins eine Realverfilmung, die auf dem Anime-Film Dragonball – Die Legende von Shenlong basiert. Allerdings tragen die Charaktere des Films nicht die Namen der jeweiligen Figuren des Originals. So heißt die Figur des Son-Goku hier beispielsweise Monkey-Boy (Affen-Junge).
  • 2009 kam die zweite Realverfilmung von Dragonball mit dem Titel Dragonball Evolution weltweit in die Kinos. Die Premiere fand am 13. März 2009 in Japan statt. Für Deutschland war der Kinostart ursprünglich für den 15. August 2008 angesetzt, dieser wurde jedoch auf den 11. Juni 2009 verschoben. Zudem lief der Film nur in wenigen deutschen Städten an. Dragonball Evolution orientiert sich in Handlung und Figuren nur lose an der Manga-Vorlage.

Erfolg und Rezeption

Über 250 Millionen Exemplare der Geschichte wurden bis heute allein in Form von Büchern verkauft. Die Geschichte von Son-Goku und seinen Freunden hat zur Popularisierung des Manga in Europa beigetragen. Die 42 durch den Carlsen Verlag veröffentlichten deutschsprachigen Einzelbände haben sich über 6,5 Millionen mal verkauft.

Weblinks

  1. Dragonballwiki – Fanwiki zu Dragonball

Auch bei Fandom

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