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Dragonball Z

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Seriendaten

Deutscher Titel

Dragonball Z

Originaltitel

ドラゴンボールZ Doragon Bōru Zetto

Dragonball Z.jpg

Dragonball Z

Produktionsland

Japan

Originalsprache

Japanisch

Produktionsjahr(e)

1989–1996

Länge

20 Minuten

Episoden

291 in 4 Staffeln

Genre

Shonen, Aktion, Kampfkunst,Komödie

Erstausstrahlung

26. April 1989 bis 31. Januar 1996 auf Fuji TV

Deutschsprachige Erstausstrahlung

27. August 2001 bis 5. Juni 2002 auf RTL 2

Synchronisation

Dragonball Z (jap.ドラゴンボールZ Doragon Bōru Zetto, oft mit DBZ abgekürzt) ist eine japanische 291 Episoden umfassende Zeichentrickserie, die dem Shonen-Genre zuzuordnen ist und die Fortsetzung der Fernsehrserie Dragonball darstellt. Beide Animes beruhen auf der von 1984 bis 1995 erschienenen, international erfolgreichen 42-bändigen Manga-Serie Dragonball des Zeichners Akira Toriyama. Während der Dragonball-Anime die Manga-Handlung bis Band 17, Kapitel 194 umsetzt und Geschehnisse in der Kindheit der Hauptfigur Son-Goku schildert, führt Dragonball Z die Geschichte mit Son-Goku als Erwachsenem ab Band 17, Kapitel 195 weiter.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Chronologisch umfasst Dragonball Z die Zeit von der Kindheit von Son-Gokus Sohn Son-Gohan bis zur Kindheit
Dragon ball z 5.jpg

DBZ

von dessen Tochter Pan.

Die Serie besteht nach Studio Toei offiziell aus vier „Sagas“:

  • Saiyajin-Saga (Folgen 1–35)
  • Freezer-Saga (Folgen 36–125)
  • Cell-Saga (Folgen 126–199)
  • Boo-Saga (Folgen 200–291)

In Fankreisen hingegen gibt es noch genauere Unterteilungen.

Grundlage der Handlung ist die Abwehr von übermächtig stark scheinenden Angreifern, die entweder nach Vorherrschaft streben oder Rache für früher erlittene Niederlagen suchen. Diesen Angreifern stellt sich eine Gruppe von Kämpfern um Son-Goku entgegen, um sie an der Durchführung ihrer Pläne zu hindern. Dragonball Z besteht aus der Darstellung dieser Kämpfe, aufgelockert durch humorvolle Begebenheiten und Sprüche. Die Kämpfe, ihre Auswirkungen und die Kampfkraft der Teilnehmer steigern sich mit Fortführung der Serie zu immer neuen Superlativen.

Kennzeichnend für die Serie ist eine fast surreale Dehnung von dramatischen Situationen durch lange Schnittfolgen und Dialoge. Ebenfalls typisch ist das häufige Wechseln der Handlung und einiger Charaktere zwischen Diesseits und Jenseits, was auf die zugrundeliegenden fernöstlichen Denkweisen und Erzähltraditionen hinweist.

Veröffentlichungen

Fernsehserie

Die vom Anime Studio Toei produzierte Fernsehserie umfasst 291 Folgen cà 22 Minuten und wurde vom 26. April 1989 bis zum 31. Januar 1996 auf dem japanischen Fernsehsender Fuji TV ausgestrahlt.

Dragonball Z wurde unter anderem auch in Frankreich, Polen, Großbritannien, Türkei, Italien, Spanien, Portugal, Serbien, auf den Philippinen und in den USA ausgestrahlt. Für die USA ließ Funimation das Quellmaterial der Serie erneut hochauflösend digitalisieren und veröffentlichte am 9. Februar 2007 die erste DVD-Box, welche eine erste Staffel umfasst.

Deutsche Adaption

Grundlage für die deutschsprachige Adaption war eine vorab bearbeitete französische Fassung, die Dialogübersetzung hingegen orientierte sich an der deutschen Manga-Serie. Das deutsche Dialogbuch stammt von Thomas Maria Lehmann, die Dialogregie führte Wolfgang Ziffer.

Die deutsche Synchronisation wurde vom Synchronstudio der Berliner EML Studios umgesetzt und fand in Absprache mit den französischen Lizenzinhabern statt. Unter anderem wurde zunächst Santiago Ziesmer als Synchronsprecher für die Rolle des Vegeta besetzt, da er dem französischen Sprecher am ähnlichsten klang. Aufgrund von Protesten aus Fankreisen besetzte man die Rolle nach wenigen Episoden mit Oliver Siebeck neu.

Rolle Deutscher Sprecher Japanischer Sprecher (Seiyu)
Son-Goku Tommy Morgenstern Masako Nosawa
Vegeta Santiago Ziesmer(bis Folge 35)Oliver Siebeck(ab Folge 36) Ryō Horikawa
Vegetto Viktoria Neumann Ryō Horikawa &

Masako Nozawa

Chichi Julia Ziffer Naoko Watanabe
Bulma Claudia Urbschat-Mingues Hiromi Tsuru
Son-Gohan (Kind) Sandro Blümel Masako Nozawa
Son-Gohan (erwachsen) Robin Kahnmeyer Masako Nozawa
Son-Goten (Kind) Ricardo Richter Masako Nozawa
Son-Goten (Jugendlicher) Marius Glötze-Claren Masako Nozawa
Trunks (Jugendlicher) Sebastian Schulz Takeshi Kusao
Trunks (Kind) Arda Vural Takeshi Kusao
Gotenks Tobias Müller Takeshi Kusao &

Masako Nozawa

Piccolo David Nathan Toshio Furukawa
Krillin Wanja Gerick Mayumi Tanaka
Yamchu Karlo Hackenberger Toru Furuya
Tenshinhan Julien Haggege Hirotaka Suzuoki
Chao-Zu Julia Blankenburg Hiroko Emori
Yajirobi Eberhart Prüter Mayumi Tanaka
Muten-Roshi Karl Schulz Kōhei Miyauchi (bis Folge 260)

Hiroshi Masuoka(ab Folge 288)

Uranai Baba Karyn von Ostholt Junpei Takiguchi
Meister Kaio Rüdiger Evers Jōji Yanami
Mr. Satan Elmar Gutmann Daisuke Gōri
Videl Anna Carlsson Yūko Minaguchi
Dende Raul Richter Tomiko Suzuki
Freezer Thomas-Nero Wolff Ryūsei Nakao
Cell Stefan Gossler Norio Wakamoto
C17 Timm Neu Shigeru Nakahara
C18 Diana Borgwardt Miki Itō
Boo Uwe[1]Büschken Kōzō Shioya
Erzähler Roland Hemmo Jōji Yanami

Als Vorspannlieder wurden Cha-la-head-cha-la und We Gotta Power von Hironobu Kageyama ins Deutsche übersetzt und unter der Leitung von Andy Knote produziert.

Der deutsche TV-Start von Dragonball Z, die in der vorliegenden Schnittfassung eine Sendefreigabe ab 19 Uhr ohne weitere Auflagen erhielt, wurde ab dem 27. August 2001 beim Privatsender RTL 2 ausgestrahlt und dort anschließend mehrfach wiederholt. Noch während der Erstausstrahlung der Serie ging ein Ereignis durch die Medien, das als Amoklauf von Erfurt bekannt ist. In dessen unmittelbarer Folge entschloss sich die Programmleitung des Senders kurzfristig, zwei Episoden nicht auszustrahlen, da hier ein Attentat auf Mister Satan zu sehen ist. Stattdessen erfolgte die Ausstrahlung der direkt nachfolgenden Episoden, die jedoch die Folgen der zwei nicht gezeigten Episoden enthielten.

Vom 5. März 2005 bis zum 18. Juli 2006 wurde die Serie vom Sender Tele 5 in geschnittener Fassung wiederholt.

Das deutsche DVD Label Anime-Virtual hat am 29. Juli 2009 angekündigt, alle 291 Folgen des Animes in zehn DVD Boxen zu veröffentlichen. Die DVDs werden nur die deutsche Fernseh-Fassung enthalten, um den Preis der Boxen für alle Fans erschwinglich zu halten. Die erste DVD Box erschien im November 2009. Bisher sind sechs weitere erschienen.

Dragonball Kai

Dabei wurde die Serie in mehreren Aspekten überarbeitet und folgt nun vor allem unter dem Namen Dragonball Kai der Handlung des Mangas genau, die nunmehr nicht durchFillerepisoden unterbrochen wird, die in der Originalausstrahlung zur Streckung des Inhalts eingefügt wurden, wann immer die Handlung des Animes der des parallel in der Weekly Shonen Jump veröffentlichten Mangas aufschloss.Eine japanische, hochaufgelöste Fassung wird seit dem 5. April 2009 erneut auf Fuji TV ausgestrahlt, die digital überarbeitetes Videomaterial sowie eine neue Synchronfassung erhält, die zum 20jährigen Jubiläum der Serie aufgenommen wurde. Sie umfasst nun 100 Folgen statt 291 beim Original Dragonball Z.

Die Handlung der Neufassung beginnt mit Inhalten aus dem Fernsehspecial, das in Deutschland auf DVD unter dem Titel Das Bardock Special erschien. Es zeigt die Vorgeschichte um Son-Goku: Den Tod seines leiblichen Vaters und die Vernichtung der Saiyajin durch Freezer und enthält zur Einleitung auch Footages aus der ersten Fernsehserie, ehe die eigentliche Handlung zum gleichen Zeitpunkt wie im Original einsetzt.

Fernsehfilme

In den Jahren 1990 und 1993 wurde jeweils ein eigenständiger Fernsehfilm produziert, der näher auf die Hintergrundgeschichte einzelner Charaktere eingeht. Beide Filme sind in Deutschland auf DVD erschienen.

Der erste von beiden mit dem Titel Son-Gokus Vater - Das Bardock Special ist ein Prequel zur Freezer-Saga und behandelt den Untergang der Saiyajin. Der zweite mit dem Titel Die Geschichte von Trunks - Das Trunks Special zeigt die Hintergründe des aus einer alternative Zukunft zurückreisenden Trunks.

Kinofilme

Studio Toei produzierte von 1989 bis 1995 insgesamt 13 Dragonball-Z-Kinofilme mit Geschichten außerhalb der Manga-Vorlage. Der erste Kinofilm, der in Deutschland unter dem Titel Die Todeszone des Garlic jr. erschien, liefert die Vorlage für einen Teilabschnitt von Dragonball Z, der nach der Freezer-Saga beginnt.

Alle Kinofilme sind in Deutschland durch den Lizenznehmer Polyband auf DVD erschienen, wobei zunächst der zweite Film mit dem Titel Der Stärkste auf Erden und mit einigen Tagen Abstand der dritte Film Die Entscheidungsschlacht folgte. Als weitere Filme erschienen Super-Saiyajin Son-Goku, Rach für Freezer, Coolers Rückkehr, Angriff der Cyborgs, Der Legendäre Super-Saiyajin, Super-Saiyajin Son-Gohan,Brolys Rückkehr und Angriff der Bio-Krieger.

Die beiden Filme Dragonball Z: Fusion und Dragonball Z: Drachenfaust aus dem Jahr 1995 kamen gemeinsam unter dem Titel Dragonball Z - Der Film am 13. Februar 2003 in die deutschen Kinos, ehe sie in dieser Fassung ebenfalls auf DVD veröffentlicht wurden. Erst abschließend erschien der erste Kinofilm auf DVD.

Zur Shōnen Jump Super Anime Tour 2008, die vom 21. September zum 23. November durch mehrere Standorte Japans zog und mehrere Kinofilme zu Manga-Serien aus dem Magazinen des Shueisha-Verlags zeigt, erschien in Japan ein neuer, animierter Dragonball-Kinofilm mit dem Namen Dragonball[2]Hey! Son-Goku und seine Freunde kehren zurück!!, an dem Akira Toriyama voll beteiligt ist. Der Film war gemeinsam mit den für die Anime Tour verfilmten Mangas Romance Dawn und Letter Bee vom 24. November 2008 bis zum 31. Januar 2009 auf der Website der Shōnen Jump kostenlos online zu sehen.

Fortsetzung

Aufgrund des großen Erfolges von Dragonball Z wurde von 1996 an für etwa ein Jahr unter dem Titel Dragonball GT eine weitere Fortsetzungsserie produziert, die 64 Episoden umfasst, aber im Gegensatz zu Dragonball Z keine Manga-Vorlage mehr besitzt.

Erfolg und Rezeption

Im April 2002 erreichte RTL 2 mit der Ausstrahlung von Dragonball Z einen Marktanteil von 18 % bei den 13- bis 29-Jährigen, damit sahen im Schnitt 1,3 Millionen Zuschauer die Serie. Die Zeitschrift Animania erklärt den Erfolg vor allem mit dem komplexen Universum, in dem die Serie spielt. Das Figurennetz sei ausgeklügelt und die Welt liebevoll gestaltet. Beim Anime stünden aber, im Gegensatz zum Manga, statt der Komik eher die Action im Vordergrund. So bereitet die Serie trotz des einfachen Gut-Böse-Schemas zu Beginn viel Freude. Später jedoch, etwa ab den Cell-Spielen, werde der Spannungsbogen zu weit ausgereizt und die Kämpfe zögen sich in die Länge. Durch die Möglichkeiten der Dragonballs werde dem Zuschauer nun ein „Showdown im Endlosschleifenformat“' geboten. Die Animationsqualität sei aber gleichbleibend hoch. Auch die Synchronisation sei, bis auf die Stimme Vegetas, passend. Diese ist umbesetzt worden, nachdem sich viele Fans beschwert hatten.

Weblinks

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